Archiv für das Tag: ‘Geburt’

Kosten einer Hebamme

Die Kosten für eine Hebamme interessieren Frauen oft schon lange vor der Geburt und dem Stillen

Die Kosten einer Hebamme variieren je nach Angebot der jeweiligen Hebamme, sowie sind sie abhängig davon, ob die Hebamme einen Kassenvertrag hat oder nicht. Von der Kasse wird folgendes bei einem Kassenvertrag vollständig übernommen:

  • pro Hausbesuch: Euro 35,-
  • Sonn- und Feiertagszuschlag: Euro 5,25
  • pro Inanspruchnahme in der Ordination: Euro 25,–
  • Geburtspauschale: Euro 390,-
  • pro gefahrener Kilometer: Euro 0,42
  • für Materialien: für die Geburtshilfe: pauschal Euro 34,–, für das Wochenbett im Fall einer Hausgeburt oder ambulanten Entbindung: pauschal EURO 9,–, im Falle einer vorzeitigen Entlassung bis zum 3. Tag pauschal EURO 4,50 Wobei einer Frau je nach Art der Geburt/Entlassung unterschiedlich viele Hausbesuche bzw. Ordinationsbesuche zustehen:

Ambulante Geburt

Entlassung aus dem Krankenhaus innerhalb von 24 Stunden nach der Geburt; max. zwei Besuche in der Schwangerschaft, täglich ein Besuch bis zum 5. Tag nach der Geburt und mit Begründung bis zu max. sieben weiteren Besuchen bis zur 8. Lebenswoche.

Vorzeitige Entlassung

Entlassung aus dem Krankenhaus bis zum 4. Tag (bei Mehrlingen, Kaiserschnitt sowie Frühgeburten bis zum 6. Tag); täglich ein Besuch bis zum 5. Tag nach der Geburt und mit Begründung bis zu max. sieben weiteren Besuchen bis zur 8. Lebenswoche

Hausgeburt

Max. 4 Besuche bis zur 40. Schwangerschaftswoche, max. 3 weitere bis zur 42. Schwangerschaftswoche, Betreuung während der Geburt zu Hause, täglich ein Besuch bis zum 5. Tag nach der Geburt und mit Begründung bis zu max. sieben weiteren Besuchen bis zur 8. Lebenswoche Bei Wahlhebammen übernimmt die Kasse 80 % des Kassenbeitrages (Achtung: NICHT der Rechnung!). Der eigentliche Rechnungsbetrag kann von Hebamme zu Hebamme sehr unterschiedlich sein.

Die Krankenkasse übernimmt keine Kosten für:

  • Kurse (Geburtsvorbereitung, Yoga, Schwangerenschwimmen, Babypflege o. ä.)
  • Spezielle Behandlungen wie Akupunktur, Moxen, homöopathische Beratung o. ä
  • Zusätzliche Hausbesuche Fahrtkosten, wenn eine nähere Hebamme zur Verfügung steht

Am besten erkundigt man sich im Vorhinein bei (s)einer Hebamme, der Krankenkasse oder auch im Internet


Die Geburtsarten

Geburtsarten sollten Schwangere mit Arzt oder Hebamme besprechen

Geburtsarten sollten Schwangere mit Arzt oder Hebamme besprechen

Um sich auf die Geburt vorzubereiten, sollte eine Frau auch die Geburtsarten kennen, die ihr zur Auswahl stehen. Der Begriff Geburtsarten ist sehr allgemein und kann verschiedene Bedeutungen umfassen. Ganz grundlegend betrachtet, unterscheidet man zwischen einer natürlichen Geburt und einer Geburt per Kaiserschnitt. Zwar hält die Tendenz zum Kaiserschnitt ohne zwingende medizinische Indikation weiter an, dennoch sollte man dies nicht prinzipiell und von vorneherein als einzige Möglichkeit in Betracht ziehen.

Der Geburtsort

Bevor man sich dafür entscheidet in welcher Position man sein Baby zur Welt bringen möchte, sitzen, liegend oder stehend, muss die Entscheidung hinsichtlich des Geburtsortes gefällt werden. Diesbezüglich stehen folgende Geburtsarten zur Auswahl: die Haugeburt, die ambulante Geburt, die Niederkunft in einem Geburtshaus oder die Geburt in einer Klinik. Diese Geburtsarten unterscheiden sich prinzipiell durch das herrschende Ambiente und die zur Verfügung stehende medizinische Betreuung. Auch wenn im Voraus niemand genau sagen kann, wie die Geburt letztendlich verlaufen wird, sollte man sich sie Zeit nehmen und sich über die verschiedenen Geburtsarten gut informieren. Sprechen Sie mit Ihrem Gynäkologen oder ihrer Hebamme und nutzen sie Tage der offenen Tür in der Klinik und im Geburtshaus. Auch auf Familienmessen und bei verschiedenen Beratungsstellen, zum Beispiel pro Familia, bekommt man umfangreiche Informationen über die Geburtsarten und die Geburtsmethoden. Natürlich spielen auch medizinische Faktoren wie bestehende Erkrankungen der Mutter, Mehrlingsschwangerschaften und andere Risikofaktoren eine wichtige Rolle, wenn man die verschiedenen Arten der Geburt gegeneinander abwägt.

Geburt in einer Klinik

In der heutigen Zeit muss man vor der Geburt in einer Klinik eigentlich keine Angst mehr haben, denn in vielen Kliniken spielt mittlerweile die ganzheitliche Betreuung auch im Bereich Geburtsbegleitung eine wichtige Rolle. Modern und ansprechend eingerichtete Geburtszimmer, sorgen auch in einer großen Klinik für eine entspannende Atmosphäre. Bereiten Sie sich vor und besprechen Sie nach Möglichkeit vorab mit der Hebamme und den Ärzten ihre Wünsche hinsichtlich der bevorstehenden Geburt. Denn hat diese erst einmal begonnen, haben Sie dazu garantiert keinen Nerv mehr. Die eigentliche Geburt verläuft in der Regel in vier verschiedenen Phasen. Eröffnungsphase, Übergangsphase, Austreibungsphase und Nachgeburtsphase. Jede hat ihre eigenen Merkmale und ist durch Wehen begleitet, erst wenn sich der Muttermund vollständig geöffnet hat kann das Baby in den Geburtskanal eintreten und somit geboren werden. Jede Geburt ist einzigartig und dauert unterschiedlich lang. Um Schmerzen und Pressdruck besser ertragen und veratmen zu können, wechseln viele Frauen während der Geburt ihre Position und die Umgebung. Sprich sie wechseln zwischen „Land“ und Badewanne. In einigen Fällen endet die Geburt als Wassergeburt. Denn im Wasser ist das Lockern der Muskeln, und damit die Möglichkeit zwischendurch zu entspannen und neue Kraft zu schöpfen, einfacher. Mit der Geburt des Babys geht für viele Eltern ein lang ersehnter Kinderwunsch endlich in Erfüllung.