
Flexibilität auf Reisen dank Stillen
Es ist Herbst und wir haben ein anstrengendes Jahr hinter uns. Nun wollen wir mit unserem knapp einjährigen Sohn endlich in den Urlaub fahren. Unsere Wahl fällt auf Ägypten. Doch die gesamte Familie kommentiert unseren Plan mit Kopfschütteln. Wie könne man so unverantwortlich sein und ob wir wüssten das ein Reisedurchfall mit kleinem Kind schnell im Krankenhaus enden könne, waren noch die netteren Kommentare. Doch unser Plan steht fest, wir wollen nach Luxor und ins Tal der Könige reisen. Das Hotel einer schweizer Kette ist schnell gebucht und wir freuen uns auf eine herrliche Woche im Sonnenschein. Kaum angekommen, erkundet unser Sohn, der gerade beginnt, sich aufzurichten, den Fußboden des Flughafens von Luxor. Da alles ziemlich gepflegt aussieht lassen wir ihn gewähren.
Muttermilch ist die beste Nahrung für ein BabyIm Hotel genießen wir das köstliche Essen und den herrlichen Abend. Obwohl wir auf Salate weitestgehend verzichten und nur im Hotel essen, macht sich bei uns nach 3 Tagen der übliche Reisedurchfall bemerkbar. Wir verbringen abwechselnd zwei Tage im Bett. Einer muss jeweils auf unseren munteren Sohn aufpassen. Der war nämlich die ganze Zeit über quietschfidel und blieb als einziger gesund. Er wurde zu dieser Zeit noch mehrmals täglich
gestillt.